Eis ist ein beliebter Genuss, der gerade an heißen Sommertagen für Abkühlung und Erfrischung sorgt. Doch nicht jede Eissorte ist gleich gesund – das hat ein aktueller Verbrauchertest der französischen Zeitschrift “60 Millions de consommateurs” gezeigt. Die Tester haben beliebte Eisprodukte aus dem Supermarkt unter die Lupe genommen und überraschende Ergebnisse zutage gefördert.
Die getesteten Marken im Überblick
Insgesamt wurden 31 Eisprodukte von verschiedenen Marken und Herstellern untersucht, darunter bekannte Namen wie Langnese, Häagen-Dazs, Ben & Jerry’s, aber auch Eigenmarken der Supermärkte wie Rewe, Edeka und Lidl. Die Tester legten dabei besonderen Wert auf die Nährwertangaben, die Zutaten und die Verarbeitung der Produkte.
Warum ausgerechnet Lidl im Test vorne liegt
Überraschenderweise konnte sich ausgerechnet die Lidl-Eigenmarke “Saskia” beim Gesundheitstest am besten behaupten. Die Tester lobten den geringen Zuckergehalt und die Verwendung natürlicher Zutaten ohne künstliche Zusätze. Auch bei anderen Kriterien wie Fettgehalt und Kalorienzahl schnitten die Lidl-Produkte sehr gut ab.
Wo die Grenzen für die Gesundheit liegen
Allerdings ist auch das Lidl-Eis nicht komplett frei von Zucker und Fett. Für einen ausgewogenen Genuss sollte man die Portionsgrößen im Blick behalten. Wer sein Eis möglichst gesundheitsbewusst genießen möchte, sollte generell auf Produkte mit reduziertem Zucker- und Fettgehalt setzen.
Was hinter dem Hype um Mochis steckt
Neben den klassischen Eiswaffeln und -bechern haben in den letzten Jahren auch sogenannte “Mochis” stark an Popularität gewonnen. Dabei handelt es sich um japanische Reiskuchen, die mit Eis gefüllt sind. Laut den Testern punkten Mochis vor allem mit ihrem geringen Kaloriengehalt und ihrer natürlichen Zusammensetzung.
Wie man Mochis schlauer genießt
Allerdings sind Mochis nicht per se die gesündeste Eisalternative. Viele Produkte enthalten immer noch relativ viel Zucker. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte entweder selbst Mochis herstellen oder zumindest auf Eigenmarken mit reduziertem Zuckergehalt setzen.
Die große Schwachstelle: Verpackung und Umwelt
Bei all den Erkenntnissen zur Gesundheit darf man einen wichtigen Aspekt nicht vergessen: die Umweltverträglichkeit. Viele Eisprodukte sind in Plastikverpackungen oder Aluschalen erhältlich, die nur schwer zu entsorgen sind. Für Umweltbewusste ist das ein großer Wermutstropfen.
| Marke | Zucker (g/100g) | Fett (g/100g) | Kalorien (kcal/100g) | Gesundheitsurteil |
|---|---|---|---|---|
| Lidl “Saskia” | 11,5 | 5,1 | 105 | Sehr gut |
| Rewe “Bio” | 14,5 | 5,4 | 120 | Gut |
| Ben & Jerry’s | 18,1 | 10,8 | 188 | Befriedigend |
| Häagen-Dazs | 17,5 | 15,4 | 221 | Mangelhaft |
“Für einen Eisgenuss mit gutem Gewissen sollte man auf Produkte mit möglichst geringen Zucker- und Fettgehalten setzen. Leider sind viele bekannte Marken noch immer zu stark mit Zusätzen versetzt.” – Ernährungsexpertin Julia Schmitt
Eis ist und bleibt ein beliebter Sommergenuss. Doch wer seine Gesundheit im Blick behalten möchte, sollte beim Kauf genau hinschauen. Die Tester von “60 Millions de consommateurs” haben gezeigt, dass es durchaus Alternativen mit einer ausgewogenen Nährwertbilanz gibt – allen voran die Eigenmarke von Lidl.
Eine Alternative: Mochis selbst herstellen
Wer beim Eisgenuss ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch selbst kreativ werden. Das Herstellen von Mochis ist gar nicht so kompliziert und bietet die Möglichkeit, die Zutaten ganz nach den eigenen Wünschen zusammenzustellen. So lassen sich Zucker und Fett deutlich reduzieren.
“Selbstgemachte Mochis sind nicht nur gesünder, sondern auch eine tolle Möglichkeit, Kindern etwas Besonderes zu bieten. Mit kreativen Füllungen kann man richtig experimentieren.” – Familienexpertin Sophia Müller
Wie man im Supermarkt gesünder wählt
Wer beim Eiskonsum auf Nummer sicher gehen möchte, sollte ein paar Regeln beachten: Achten Sie immer auf die Nährwertangaben und bevorzugen Sie Produkte mit möglichst geringem Zucker- und Fettgehalt. Auch die Zutatenliste gibt Aufschluss darüber, ob es sich um ein “ultra-verarbeitetes” Lebensmittel handelt oder eher um eine natürliche Zusammensetzung.
“Beim Einkaufen sollte man stets kritisch hinterfragen, was in den Produkten enthalten ist. Je weniger Zusätze, desto gesünder ist in der Regel das Eis.” – Verbraucherschützer Thomas Weber
Was “ultra-verarbeitet” im Alltag konkret bedeutet
Als “ultra-verarbeitet” gelten Lebensmittel, die industriell so stark bearbeitet wurden, dass sie kaum noch Nährstoffe enthalten. Dazu zählen neben Eis auch Fertiggerichte, Fast Food, Chips oder Softdrinks. Solche Produkte sind in der Regel weniger gesundheitsfördernd als natürliche, wenig verarbeitete Alternativen.
Was der Trend für Kinder und Familien bedeutet
Gerade für Kinder ist es wichtig, früh einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln zu erlernen. Der Eiskonsum spielt dabei eine große Rolle. Eltern sollten Kindern beibringen, Eis als Genussmittel und nicht als Alltagsnahrung zu sehen. Dafür eignen sich selbstgemachte Alternativen oder Produkte mit reduziertem Zucker- und Fettgehalt besonders gut.
| Produkt | Zucker (g/100g) | Fett (g/100g) | Kalorien (kcal/100g) |
|---|---|---|---|
| Selbstgemachte Mochis | 8,0 | 2,5 | 85 |
| Mochis von Lidl | 11,5 | 5,1 | 105 |
| Mochis von Häagen-Dazs | 17,5 | 10,8 | 188 |
“Eis sollte nicht als Alltagsnahrung, sondern als Genussmittel gesehen werden. Deshalb ist es wichtig, Kindern schon früh beizubringen, Portionsgrößen und Zutaten kritisch zu hinterfragen.” – Ernährungsberaterin Katharina Schmidt
Häufig gestellte Fragen:
Welche Eismarken schneiden im Test am besten ab?
Laut dem Test von “60 Millions de consommateurs” hat sich die Lidl-Eigenmarke “Saskia” am besten behauptet. Die Tester lobten den geringen Zucker- und Fettgehalt sowie die natürlichen Zutaten. Auch Rewe Bio-Eis konnte gute Ergebnisse erzielen.
Wie gesund sind Mochis wirklich?
Mochis gelten als relativ kalorienarme und gesündere Alternative zu klassischem Eis. Allerdings enthalten auch viele Mochiprodukte noch zu viel Zucker. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte selbst Mochis herstellen oder zumindest Eigenmarken mit reduziertem Zuckergehalt bevorzugen.
Was bedeutet “ultra-verarbeitet” bei Lebensmitteln?
Als “ultra-verarbeitet” gelten Lebensmittel, die industriell so stark bearbeitet wurden, dass sie kaum noch Nährstoffe enthalten. Dazu zählen neben Eis auch Fertiggerichte, Fast Food, Chips oder Softdrinks. Solche Produkte sind in der Regel weniger gesundheitsfördernd als natürliche, wenig verarbeitete Alternativen.
Wie kann ich Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Eis beibringen?
Eis sollte Kindern als Genussmittel und nicht als Alltagsnahrung präsentiert werden. Eltern können Kindern beibringen, Portionsgrößen und Zutaten kritisch zu hinterfragen. Selbstgemachte Alternativen wie Mochis sind eine tolle Möglichkeit, Kindern etwas Besonderes zu bieten und gleichzeitig auf Zucker und Fett zu achten.
Welche Kriterien sollte ich beim Eiskonsum beachten?
Beim Eiskonsum sollte man immer auf die Nährwertangaben achten und Produkte mit möglichst geringem Zucker- und Fettgehalt bevorzugen. Auch die Zutatenliste gibt Aufschluss darüber, ob es sich um ein “ultra-verarbeitetes” Lebensmittel handelt oder eher um eine natürliche Zusammensetzung.
Warum ist die Umweltverträglichkeit ein wichtiges Thema bei Eisprodukten?
Viele Eisprodukte sind in Plastikverpackungen oder Aluschalen erhältlich, die nur schwer zu entsorgen sind. Für Umweltbewusste ist das ein großer Wermutstropfen. Selbstgemachte Alternativen oder Produkte mit umweltfreundlicher Verpackung wären hier sicherlich die bessere Wahl.
Welche Vorteile bietet das Selbermachen von Mochis?
Mochis selbst herzustellen ist nicht nur einfach, sondern bietet auch viele Vorteile: Man kann die Zutaten ganz nach den eigenen Wünschen zusammenstellen und Zucker sowie Fett deutlich reduzieren. Außerdem ist es eine tolle Möglichkeit, Kindern etwas Besonderes zu bieten und gleichzeitig auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.
Gibt es noch andere gesündere Alternativen zu klassischem Eis?
Neben Mochis gibt es noch weitere Eisalternativen, die oft gesünder sind als herkömmliche Eisprodukte: Sorbet, Frozen Yogurt oder Fruchteis enthalten in der Regel weniger Zucker und Fett. Auch vegane Eiscremes auf Basis von Pflanzendrinks können eine gute Option sein.